Produktentwicklung

Sicherlich erleben Sie seit Jahren, dass die Produkte immer schneller im Markt eingeführt werden und neue Produktideen-Innovationen vermehrt gesucht werden. Doch intern werden die Köpfe geschüttelt, denn die Prozesse dauern zu lang, das Projektmanagement ist nicht ausreichend. Hier werden Ihnen ein paar Tipps vorgestellt, wie Sie dennoch Innovationen schneller im Markt lancieren.



Innovativ sein kann jeder! Innovativ sein heißt, neue Lösungen finden. Neues ergibt sich aus bestehendem Wissen oder Elementen, die neu kombiniert werden. Wenn neue Ideen vorliegen, müssen diese schnell im Markt lanciert werden. Je besser Sie Ihre anstehenden Hausaufgaben erledigen, umso schneller sind Sie in der Entwicklung. Und Ihr Unternehmen hat ein weiteres Produkt-Highlight schneller als der Wettbewerb lanciert.

Die meisten Entwicklungen verzögern sich, weil die Ausgangslage unbekannt ist oder das Produktziel vage beschrieben ist. Wie kann eine Entwicklungsabteilung richtige Lösungen finden, wenn die Vorgaben unklar oder oft schwankend sind? Die Festlegung der Ziele wird oft vermieden, da "Schwarz auf Weiß" bedeutet, Entscheidung zu treffen. Manche glauben, Sie verlieren ihr Gesicht, wenn sie dabei einen Fehler machen. Doch wie fühlt es sich an, viele Abteilungen umsonst arbeiten zu lassen, Arbeiten doppelt auszuführen, ein mangelhaftes Produkt zu lancieren-? Wie viel Frust- und Konfliktpotential kann hier explodieren?

1. Hausaufgabe: Die Analyse
Im Produktmanagement werden Sie mit vielen Analysen konfrontiert- doch ohne gestützte Markt- und Produktdaten, gesetzliche Anforderungen und kulturellen Eigenheiten können Sie die nötigen Spezifikationen nicht richtig ausführen. Daher sind folgende Analysen die BASICS vor einer jeden Einführung. Fehlende Daten führen zu Veränderungen in der Entwicklung, weil Erkenntnisse zu spät einfließen: neuer Einkauf, neue Zeichnungen, neue Entwicklungen, neue Dokumente sind die Folgen.

Die Basics:

  • Marktanalyse
  • Finanzkennzahlen
  • Technische Machbarkeit
  • Wettbewerbsvergleich und SWOT Analyse
  • Interne und Externe Informationssammlung
  • Trendbeobachtung


2. Hausaufgabe: Das Produkt definieren
Nehmen Sie sich Zeit für die Produktplanung! Diese Dokumentation ist nötig. Schaffen Sie eine Standards, dann können Sie die Dokumentation um ein Vielfaches verkürzen. Wenn Ihnen Spezifikationen wie so vielen Ingenieuren lästig sind, dann stellen Sie Interims- Projektmanager ein, die das erledigen. Ohne die Spezifikation kennt niemand die Anforderungen. Prototypen werden auf Annahmen erstellt, vielfache Diskussionen entstehen- der Wortgewandtere oder Mächtigere setzt sich durch. Ist es das, was der Kunde oder das Unternehmen will? Viel Zeit und Geld wird so millionenfach verschwendet. Sagen Sie klar, was Sie erwarten und setzen Sie die Messlatte hoch, aber realistisch an.

Sie brauchen:

  1. klare Produktziele
  2. detaillierte Produktspezifikationen


3. Hausaufgabe: Das Projekt managen
Das bedeutet, mehr als ein schönes XL-File mit Terminen zu haben: Nutzen Sie von Anfang an das richtige Team. Breit muss es sein, damit das Wissen und die Erfahrung aus allen Abteilungen einfließen kann. Die Struktur- was gehört alles ins Projekt?- ist immens wichtig. Wenn Bereiche oder Elemente am Anfang vergessen, dann werden Produktziele und damit das Ziel, eine Innovation zeitgerecht auf den Markt zu bringen, oft verfehlt. Sorgen Sie für ein professionelles Projektknowhow und ein allgemeines Verständnis im Projektmanagement.

Das ist wichtig:

  1. professionelles Projektmanagement
  2. breites Projektteam
  3. Projekt-Portfoliomanagement


Woran liegt es bei Ihnen, dass Innovationen zu lange dauern? An unklaren Zielen, mangelnden Markt- und Produktkenntnissen oder dem Projekt-management? Fangen Sie morgen schon an, dort etwas zu verbessern, wo Sie das größte Potential in der Zeiteinsparung sehen.

Laden Sie hier den Artikel als PDF herunter.

Teilen

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn