Konkurrenzinformationen gewinnen mit Benchmarking

Evaluieren Sie die Klassenbesten für Ihr Produkt und finden Sie neue Entwicklungschancen: Sie befinden sich in einem strategischen Meeting und stellen Ihr neues Produkt vor. Der Marketingleiter fragt Sie, wie dieses neue Produkt im Vergleich zur Konkurrenz aussieht? Kennen Sie die Antwort? Ich zeige Ihnen in diesem Artikel über Benchmarking anhand eines Beispiels, die Vorteile des Benchmarks.


Mit Benchmarking wichtige Konkurrenzinformationen gewinnen
Warum ist Benchmarking bzw. Best-of Class-Vergleich für das Produktmanagement wichtig?
Ziel des Benchmarkings ist es, Prozesse, Marketingaktivitäten und Techniken der relevanten Konkurrenten zu vergleichen. Mit dem Vergleich werden Unterschiede zu anderen Unternehmen deutlich und Abweichungen können leicht festgestellt werden. Mit einer Analyse der Schwachstellen und Kompetenzen und einem Abgleich Ihrer Unternehmens- und Marketingstrategie können Sie als Produktmanager wesentliche Wettbewerbsvorteile erkennen.

Beispiel: In einem Benchmark stellen Sie fest, dass Ihr Produkt im Vergleich zur Konkurrenz, z.B.

  • die Bedienungsanleitung nur auf Englisch zur Verfügung hat.
  • die Garantieleistung geringer ist.
  • die Produktleistung 15% höher ist.
  • im Produktflyer kein Zubehör zu finden ist.

Was könnte sich nun daraus ergeben? Der nächste Schritt beim Benchmarking: Sie gehen nun einen Schritt weiter und können gezielt Ihre anderen Kollegen fragen, ob:

  • es oft Reklamationen gibt, weil die Anwendung des Produktes unklar ist.
  • das Produkt oft zurückgegeben wird.
  • der Zubehörverkauf seit Lancierung zurückgegeben wurde.
  • der Verkauf weniger Unterstützung moniert.

Ein neuer Wettbewerbsvorteil könnte sein, die Bedienerfreundlichkeit zu erhöhen. Gewinnen Sie die Kunden wieder für sich.


Mögliche Maßnahmen für diese Strategie:
Lassen Sie die Bedienungsanleitung von Anwendern testen, in der gegebenen Landessprache erstellen und integrieren Sie diese auf der Homepage. Achten Sie dabei auf eine korrekte Übersetzung, die der Kunde leicht versteht. Bieten Sie auch eine FAQ Seite auf der Homepage.

Sie können den Abstand zur Konkurrenz wieder verkleinern und mehr Zubehör verkaufen, in dem Sie das Gesamtprodukt vermarkten. Erwähnen Sie Zubehör für das spezifische Produkt im Produktflyer. Wenn Sie viel Zubehör anbieten können, warum dann nicht in Tabellenform? Neues Zubehör könnte bildlich dargestellt werden. Nennen Sie dabei die Anwendungsgebiete und die Nutzen. Verkäufer und Kunden werden Ihnen dies danken. Bilden Sie diese Produktinformationen auch unbedingt auf Ihrer Internetseite ab. Schulen Sie Verkäufer und Außendienstmitarbeiter auf die Zusatznutzen. Sie werden erleben, wie schnell der Zubehörverkauf zunehmen wird.

Laden Sie hier den Artikel als PDF herunter.

Teilen

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn